south america 12-13
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Die zweite Woche

Posted by Administrator on 31st December, 2012
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Heiligabend, hatte Ina, Roberto, Nicolas und ich eine Einladung von Emilio bei Carlos. Emilio hat 15 Jahre in Deutschland gelebt, wo seine Eltern während der Pinoché Zeit im Exil waren. Mit 16 ist er wieder zurück nach Chile. Carlos gehören zwei Internetcafés in San Pedro. Er war mal mit Petra, einer deutschen aus München zusammen wo er auch mal in Ferien war. Eine bleibende Erinnerung hat eine Zecke bei ihm hinterlassen, die er sich bei einem Badesee eingefangen hat und sie sich an genüsslich an einer intimen Stelle zwischen den Beinen ans blutsaugen gemacht hat. Ich lerne auch noch Alex kennen, aus Ostdeutschland, Typ Lebenskünstler, der seit zehn Jahren mehr in Südamerika lebt als in Deutschland. Neben Claudio, den ich von Aussehen als Bolivianer einschätze und der fünf Spachen einigermassen spricht, darunter auch Holländisch, waren noch einige peruanische Angestellte von Carlos eingeladen.
Es gab Asado, riesige Fleischstücke die gegrillt wurden sowie Hühnchen, Salat und natürlich Palta, wie man hier Avocados nennt. Dazu leckeren chilenischen wein.
Es war wierkleich interessant die verschiedenen Leute näher kennenzulernen. Klücklicherweise konnte Alex und Emilio einige Geschichten auf Deutsch übersetzen, die ich für Nicolas dann wieder auf Französisch übersetzt habe. Ina hat vergeblich versucht das Gespräch auf englich zu führen, das jeder einigermaassen versteet, aber ohne Glück. Die Geschichten werden mit zuviel Emotionen erzählt, als dass man sie in einer anderen als seiner Muttersprache hätte erzählen können. Und uns nicht hispanophonen, hat es sicherlich nicht geschadet spanisch zu hören. Auch wenn das chilenische Spanisch doch teilweise weit weg von puren spanisch aus Bolivien udn Peru ist.

Kurz nach drei Uhr in der früh lag ich leicht angetrunken, pappsatt und froh, diesen Abend nicht alleine verbracht haben zu müssen in meinem Zelt. Gegen neun drückte die Sonne aber schon wieder unerbittlich aufs Zelt so, dass an ausschlafen nicht zu denken war.

Also stand ich auf und beschäftigte mich mit meinen kleinen Bikerproblemen. Ich hatte zwar die neuen Reifen aufgezogen, dabei stelle ich aber fest, dass der Schlauch im Reifen um das Ventil kaputt war. Ich habe versucht einen Flicken, so um das Ventil zu kleben, dass der Schlauch wieder Lufdicht sein sollte. Anschliessend nahm ich die Steitenverkleidung, die Sitzbank, den Tank und Luftfilter ab, um dickere Düsennadeln in die Vergaser einzubauen. Hier auf 2500m lief der Motor zwar noch ganz ok aber auf der Fahrt von Calama nach San Pedro merkte ich auf 3500m, dass der Motor ab einer gewissen Drehzahl kein Gas mehr annahm. So konnte ich auf keinen Fall nach Bolivien fahren, wo es stellenweise auf über 4200m geht. Die dicker Düsennadel, soll bewirken, dass der Motor weniger Benzin bekommt udn so das Gemisch der dünnen Luft angepasst wird. Nach dem Wiederzusammenbau war die Testfahrt nicht nur wegen der Vergaser nicht erfolgreich, sondern auch der Frontreifen behielt die Luft nicht. So bin ich mit plattem Reifen und stotterndem Motor 3km zurück zum Camping gefahren. Wieder habe ich alles ausernander gebaut, habe die original Düsennadeln auf der tieftsen Stellung eingebaut und die Lufthutzen von den Luftfiltern abgenommen. Dummerweise hatte ich die falsche Grösse als Ersatzschlauch bestellt, so, das der jetzt 17" anstelle von 21" klein war. Ich habe mich erinnert, mal gelesen zu haben, dass jemand einen 19" Schlauch in einen 21" Reifen montiert hat. Vielleicht funktioniert es ja auch mit 17". Dummerweise hat es nicht funktioniert. Mit viel Mühe und Schweiss, bekam ich den Schlauch und Reifen zwar montiert, aber beim einquetschen habe ich wohl mit dem Hebeleisen den Schlauch gequetscht so, dass er jetzt undicht ist.
Mir blieb also nichts anderes übrig als mit dem Bus ins hundert kilometer entfernte Calama zu reisen und zu hoffen dort einen passenden Schlauch zu bekommen.

Schon auf der Haltestelle kam ich mit zwei jungen Brasilianerinnen ins Gespräch, die ganz gut englisch sprachen. Sie waren mir Bus und viel zu schwerem Rucksack unterwegs, wie Sie selbst fanden. Die zwei waren Pludertanten erster Güte so, dass die Zeit schnell verging. In Calama gings erst mal wieder in die riesige Einkaufsmall wo ich zu Mittag ass und im Internet nach Informationen zu einem Motorradgeschäft suchte. Dank dem wertvollen Horizons Unlimited Forum wurde ich auch schnell fündig. Nur zwei Kilometer vom Einkaufszentrum entfernt gibt es ein Motorradgeschäft über das ein anderer Reisender nur Gutes zu berichten wusste.

Leider war das Geschäft geschlossen. Es war schliesslich der zweite Weihnachtsfeiertag und ich machte mich schon auf die Suche nach einem Hostal. Durchs Fenster konnte ich jede Menge Crossmotorräder sehen, und Werbeplakate von Motorradrennen sehen, vielleicht waren die Besitzer ja nach Peru unterwegs zum Start der Rallye Dakar, ja vielleicht fahren sie sogar selbst mit. In meiner Verzweifelung spreche ich jemanden in einer Werkstatt gegenüber an um zu fragen wann das Motorradgeschäft wieder öffnet. Kuerz nach vier Uhr wahrscheinlich, sagt der nette Autoelektriker und versteht garnicht warum ich mich so überschwenglich für die gute Nachricht bedanke. 

Ab vier habe ich zusammen mit einem Mechaniker vor den Türen des Shops gewartet bis um halb fünf der Besitzer schliesslich inklusive Frau und Kind ankam. Er konnte mir tatsächlich alle meine Bikerwünsche erfüllen. Mit Schlauch, Flickzeug und Motoröl und Kettenöl machte ich mich auf den weg zum Busterminal wo ich mit Schrecken feststellen musste, dass der nächste Bus ert um viertel nach zehn fährt. Die nächsten vier Stunden habe ich in einem stickigem Internetcafé mit chatten und mailen und in einem chinesischen Restaurant mit einer übergrossen Portion Chicken iergendwas verbracht.

Am Camping angekommen war das Zelt von Ina und Roberto verschwunden. Als Abschiedsgeschenk haben sie mir ein viertel Wassermelone an den Motorradlenker gehänkt. Als ich am Morgen danach aufwachte stand mein Zelt im Wasser. Der Campingplatz ist in mehrere Teile eingeteilt, die nacheinander mit Wasser geflutet werden damit wenigstens ein wenig Grün spriest. Dummerweise ist Wasser vom Nachbarteil in den Teil wo mein Zelt stand gelaufen. Ich war noch nie so schnell auf den Beinen wie diesen Morgen. Drei Stunden Später war ich mit einem Motorrad ohne Platten und gesundem Motor auf dem Weg Richtung Calam wo ich volltankte und weiter nach Bolivien fuhr.

Die anfangs geteerte Strasse fürte bald an einem Canyon vorbei in dem grüne Felder blühten. was ein wohltuender anblick in dieser sonst so kargen Wüstenlandschaft. Die Strasse führte langsam aber stetig in immer grössere Höhe hinauf. Irgendwann wurde der asphalt immer schlechter bis nur noch Ripio, wie man die Waschbrettpisten hier net, übrig blieb. Oft war die Landschaft karg und einödig, dann fuhr ich aber an einem kleineren Salzsee vorbei, dann an einem dampfenden Vulkan, dann an einem kleineren Vukankegel der mitten aus der Hochebene herraus gewachsen war und in seiner gleichmässig dunkelbraunen Frarbe so neu und unbewachsen aussah also ob er erst seit vorgestern hier steht. Immer wieder fuhr ich auch an kleiner Seeen vorbei und dann sah ich die ersten Alpakas, Lamas, Guanakos und Vikunjas. Dann ein kleiner See mit Flamingos und immer wieder an kleine Siedlungen wo tatsächlich Menschen wohnen.
Auch in dieser abgelegenen Hochebene auf 3700m kommen mir regelmässig Lastwagen entgegen so, dass ich langsam machen muss um vom Gengenwind nicht von der Strasse gefegt zu werden.

Iergwann komme ich schliesslich im kleinen Grenzort Olagüe an. Es ist zu spät und ich bin zu müde um mich jetzt um Grenzformalitäten zu kümmern und weiter zu fahren. Glüclicherweise finde ich ein kleines Hostel. Wie oft in Südamerika kann mann von aussen kaum erkennen was sich innen im Haus oder Geschäft befindet. Als ich zu der Tür unter dem kleine Schild mit der Aufschrift Hotal eintrete, stehe ich in einem Wohnzimmer mit einer Sesselgarnitur auf der ein kleines Mädchen sitzt und Comics auf dem Fenseher schaut. Als ich nach seiner Mutter frage babelt die kleine munter und ganz unerschrocken drauf los. Ich bin wohl nicht der erste grossgewachsener Europäer in schmutziger Motorradkleidung den sie erblickt. ( Mir ist ein Junge aus Cessingen bekannt, deen ich mehr beeindruckte als dieses kleine Mädchen ;-) ) Dann aber erblickt mich die Grossmutter, Chefin vom Haus und weist mir ein Bett in einem Raum mit vier doppelstöckigen Betten zu sowie einen sicheren Abstellplatz im Hof hinter dem Haus wo mein Motorrad die Nacht in Gesellschaft einer Gans im schutzigen Federkleid teilte. Zum Abendessen gibt es eine Brühe mit einem Stück Fleisch einer Süsskartoffel und einer normalen Kartoffel. Dann einen Teller Reis, mit einem Burger und einer Scheibe Tomate, dazu Tee nach belieben. Ich habe schon besser gegessen aber auch schon schlechter. Jedenfalls fiel ich totmüde in mein Bett und musste mein Zimmer glücklicherweise nicht mit anderen schnarchenden Reisenden teilen. Trotzdem bin ich der Nacht öfters aufgewacht und habe unruhig geschlafen. Am morgen kamen auch noch Kopfschmerzen dazu. In einem Tag von 2500 auf 3700m zu Fahren ist eigentlich zu viel.

Nach einem Brötchen mit Käse und Tee zum Frühstück machte ich mich auf zu dem Zoll. Es ist erstaunlich, dass viele Zollbeamte oft dreinschauen als ob sie das erste Mal im Leben einen Temporären Import Schein ausstellen müssten und immer wieder werde ich nach meiner Nationalität gefragt obschon der Beamte meinen Pass in der Hand hällt. Nach einer Stunde habe ich schliesslich die Aus und Einreiseformalitäten für mich und das Motorrad erledigt und fahre weiter über eine vielbefahrenen Schotterstrasse nach Uyuni. Teilweise gab es die Strasse auf meinem GPS gerät garnicht und auf der Landkarte schien die Strasse einen ganz anderen Verlauf zu nehmen als der, den ich nahm. Trotzdem passten die Dörfer der Beschreibung, die ein lokaler Mann mir Gestern im Hostal gab. Mir blieb nichts anderes übrig als darauf loszufahren und gegen drei Uhr kam ich tatsächlich in Uyuni nahe dem berühmt berüchtigten Salar an. Gleich am Eingang des Städtchens gibt es eine Tankstellen, wollt mir das Tanken aber bis zu nächsten Tag ersparen. Die Strassen sind staubig und nur teilweise mit Betonziegel bepflastert. An vielen Stellen gibt grosse Löscher in der Strasse, so dass sich eine Höchstgeschwindigkeit vun 25kmh empfhielt. Das Erste Hostal konnte mir leider keinen Unterschlupf fürs Motorrad bieten aber die Information über ein anderes Hostal wo ich mit dem Bike durch die Eingangstür in den Innenhof fahren konnte. Als ich vor dem Hostal parkte kam ein anderer Motorradfahrer auf einer schwerbepackten BMW  F800GS herangefahren. Es war Sebastiano aus Italien. Er hat sein Motorrad nach Nordamerika verschiffen lassen und muste einen Monat länger als geplant auf sein Motorrad warten. Deshalb stand er jetzt etwas unter Zeitdruck, da er schon Mitte Januar in Buenos Aires die Heimreise antreten soll. Wir haben uns informiert op wir im Salzhotel auf dem Salar übernachten könnten. Aber der Preis von 70 US$ pro Nacht war mir die Sache nicht wert, dazu muss mann ein oder zwei Tage zuvor reservieren, da meistens ausgebucht ist. So ist Sebastiano zum Salar gefahren um Fotos zu machen und dann weiter nach Argentinien und ich habe die Nacht im knapp 4€ teuren Hostal verbracht, was ganz ok war. Beim Eintragen in das Melderegister des Hostals habe ich neben dem Namen Christoph als Nationalität Lux stehen sehen und, dass er mit einer französin das Zimmer 32 teilt.

Ich mache eine kleine Runden durch Uyuni, hohle Geld vom Geldautomaten, logge mich kurz ins Internet ein in einem Internetcafe mit schrecklich langsamer Verbindung und besorge mir zwei Flaschen Wasser ehe ich mich mit Kopfschmerzen in mein Zimmer zurück ziehe und es bis morgens nicht mehr verlasse.

Als ich Tags darauf das Zimmer ohne Kopfschmerzen wieder verlasse ruft mir jemand von gegenüber entgegen:"Hey, bass du och Lëtzebuerger?" Es ist Christoph aus Clausen, der in San Franzisko studiert und beschlossen hat, anstellen über Weihnachten nach Hause zu fahren, mit seiner französischen Freundin nach Peru und Bolivien zu fahren. Die Eltern müssen sich gefreut haben. Nach einem netten Plausch unter Luxemburgern machte ich mich auf den Weg zur Tankstelle die zu meinem Entsätzen geschlossen war. Ich hielt trotzdem und fragte nach Bensina. Die Antwort war entsätzlich. Erst am 4. Januar, wird die Tankstelle wieder Benzin bekommen. Da ich nicht sicher war richteg verstanden zu haben ging ich weiter zum Chef, der mir das Gleiche antwortete. Doch dann fragt er wohin ich will und wieviel ich brauche. Zum Salar möchte ich und 20Liter wären genug und bin mit dem Preis von 192bls ohne Rechnung einverstanden. Dann winkt er einen seiner Mitarbeiter herbei und sagt ich sollte im folgen. Ich gehorche aufs Wort und folge mit dem Motorrad dem Mitarbeiter in den Hinterhof der Tankstelle wo jede Menge abgewrackte Busse und Pickups stehen, einige neuere Autos die auf Ersatzteile warten, so wie einen kleines Kunstwerk aus Schrott zusammengeschweist, dass einen Ritter mit Schild auf einem Pferd darstellt, wobei das Schild eine kleine Kupplung ist.

Kurze Zeit später habe ich 20liter komisch riechendes, farbloses, bolivianisches Benzin im Tank zahle 200bls und bedanke micht recht herzlich. Am Tor hällt der Meister mich noch an und gibt mir zeichen, dass ich ja den Mund halten soll.

Auf der Suche nach der Strasse zum Salar komme ich an einer zweiten viel moderneren Tankstelle vorbei wo es noch Benzin gibt. Allerdings steht eine zweireihige 150m lange Schlange von Autos davor und auf die Zapfe zu warten.

Zum Salar sind es noch 25km und es ist die schlimmste Piste die ich je in Südamerika gefahren bin. Die Jeeps und Pick-Ups der Tourenveranstalter brettern mit 80 Sachen über due Wellblechpiste, ich tuckere langsam mit 30kmh manchmal noch weniger und nur selter mehr. Dann schliesslich der Salar de Uyuni, mein Traum, mein Ziel, endlich war ich angekommen. Aber leider stand Wasser auf dem Saltzsee. Das hat mich nicht wirklich überrascht, schliesslich ist Regenzeit aber trotzdem hatte ich gehoft ich hätte Glück. Die Jeeps waren trotz des Wassers auf den See. Ich überlege einen Moment ihnen nach zufahren. Aber es macht keinen sin. In Uyuni gibt es bald kein Benzin mehr und wenn ich mit meiner überladenen Fuhre stecken bleibe, bin ich geliefert. Mir fällt die Geschichte von Simone und Tamara ein, die mit ihrer Moto Guzzi stecken blieben so, dass Simone zu Fuss Hilfe hohlen musste. Auf 3700m in praller Sonne, eine elende Quälerei. Nein das wollte ich mir nicht antun, und so mache ich mich nach ein paar Fotos zurück Richtung Uyuni und anschliessend über eine herrlich glatte, neue und kurvenreiche Mautstrasse auf der ich als Biker nichts zu zahlen brauche Richtung Potosi.

Als ich in Potosi, was auf 4000m liegt ankomme bin ich schockiert über den Lärm, den Dieselqualm den die Busse auf den steilen Strassen ausstossen und den vielen Verkehr so, dass ich einfach nur weiter will. Aber nach einigen kilometern Richtung Sucre fängt es an zu regnen und ich kehre um. Mein GPS findet tatsächlich ein Hostel in Potosi und zeigt mir den Weg dorthin. er führt vorbei am Cerro de Potosí, der reiche Berg wie man ihn hier auch noch nennt aus dem man seit knapp 500 Jahren Silber fördert. Allerdings hat das Silber weder die Menschen noch die Stadt reich gemacht, so scheint es mir. Vorbei an kleinen Geschäften in denen man alles bekommt was ein Miñero glücklich macht führt das GPS mich ins Zentrum der Sadt. Die alten Gebäude aus der Kolonialzeit sehen schon besser aus als die kleine Häuser der Miñeros. Und das Hostel überrascht mich mit Motorradstellplatz, warmen Wasser in der Dusche einem netten kleinen Zimmer und Wifi. Also alles was ein Bikerherz begehrt. Und das Ganze für 6€ die Nacht.

Als ich dann am Abend noch eine leckere Pizza und ein gutes Bier, mit der Aufschrift von mehreren Europäischen Haupstätten inklusive Luxemburgo, in einem netten Lokal mit guter Musik bekomme, beginne ich als frührer Arbeiter in der Stahlindustrie die Stadt nicht mehr ganz so hässlich zu finden. Die freundliche Leute im Lokal und dem Hostel tragen ihr weiteres dazu. Trotzdem fahre ich am nächsten Morgen, nach einer weiteren Nacht ohne viel Schlaf, weiter nach Sucre.

Hier übersehe ich gleich die hässlichen Strassen und Häuser der Vorstadt und fahre am prächtigen Friedhof vorbei ins Zentrum der Stadt und auch hier findet das Navigationsgerät ein sehr schönes Hostel für mich. Mit 16€ viel teuerer als in Potosi und Uyuni dafür aber mit WC und Dusche im Zimmer, wifi und natürlech Motorradstellplatz mitten Hof. Das Hostal ist auch aus der Kolonialzeit und den Stil findet mat auch im Speisesaal wieder, der allerdings mit etwas zeitgenössischem Kitsch gepimpt. Ich quartiere mich hier gleich für zwei Tage ein um hier Sylvester zu feiern und endlichen diesen Reisebericht zu schreiben. Hier auf 2500m fühle ich auch wie der Sauerstoff in der Luft wieder Kraft ihnen meine Glieder pumpt und ich nehme den Schlaf der letzten beiden Nächte nach.

Allen einen guten Ruscht ins neue Jahr! 

Last changed: 31st December, 2012 at 23:06

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By Guest on 1st January, 2013 at 23:07
Super Marc! Mir liesen Deng Berichter mat groussem Intérêt a freeën eis op d'Fotoen.
Alles Guddes fir 2013!
Germaine a Charel
By Guest on 2nd January, 2013 at 12:46
Viva el Capitan Marco! Et mecht richteg Spass desen Reesbericht ze liesen. Ech bleiwen drun.

Pascal
By Guest on 3rd January, 2013 at 09:46
Salutti Marc!
Dat liest sech jo wéi ee Roman.....Super!
Drécken d'Daimercher, dass deng Machinn Dech net am Stach léisst!!!
Ech wënschen Dir nach weider vill flott Erliefnesser, Erfahrungen, Bekanntschaften, Andréck.... a si gespaant wéi et weidergeet :-)
Marie-France

By Guest on 5th January, 2013 at 22:41
Wat fir eng spannend Rees. Ech féiwere richteg mat. Super!

Sandra
Weider esou! By Guest on 15th January, 2013 at 20:37
Salut Marc,
impressionant Altituden op dengem Garmin! Mécht d'Maschinn nach mat? D'ganz Famill Marson ass beandrockt! Schéi biller!
Bis geschwënn,
Pierre an Nadezda

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