Mototour Dezember 2008 - Januar 2009
Valparaiso - Camino Austral - Routa 40 - Torres del Paine - Ushuaia
die ertse woche |
| Posted by Administrator on 19th December, 2008 |
Dienstag, 16.dez. 2008
Um acht uhr sassen wir schon beim kaffe, das packen, letzte beorgungenn machen und verabschieden hat dann dochh länger gedauert als gepllant, so, dass Joël und Martine, Philippe und ich erst um mittag endlech auf der autobahn richtung santiago und dann richtung süden unterwegs waren.
Wir waren keine 20km gefahren als mein motorrad anfing heftig zu schlingern, so wie es oft vorkommmt wenn ich meine ténéré falsch und zu schwer beladen habe. Aber diesmal war es schlimmer, bremsen hat nicht wirklich geholfen, ich konnte den lenker kaum noch halten. Also habe ich es mit ein bisschen mehr gas probiert, was im sand gut funktioniert um das motorrad zu stabilisieren, hat hier nicht geholfen. Also wieder voll in die eisen und von der strasse runter um nicht von einem der uralten amerikanisch MACK trucks (so wie die aus den Berd Reynolds filmen) überrollt zu werden. Schliesslich kam ich neben der strasse zum stehen. Philippe hatte meinen spektakulären stand von hinten beobachtet und blieb erleichtern neben mir stehen. Der hinterreifen war platt. Unglaublich, nach 20km die erste panne, was soll das werden, es sind noch 5000km bis Ushuaia.
Aber jammern hilft nichts, das rad muss ab, der reifen runter, der schlauch raus, der neue rein, der raufen drauch und dann alles wieder zurück bauen. Mein mini 12V kompressor hat nach knappe 3 minten den dienst quitiert und ist nach einem beherzten wurf meiner seits in der böschung bei all dem anderen müll gelandet der sich da die letzten jahre gesammelt hat. Nicht die feine englische art, aber die wut auf das mistteil war einfach zu gross. Mit joëls luftdruckpatronen bekam ich dann doch noch luft in das rad, und so konnte es weitergehen.
Kurz vor santiago dann, stau! Es geht nur langsam voran. Rettungswagen und feuerwehr quälen sich durch den dichten verkehr. Von weitem kann ich einen kleinen koreanischen lieferwagen erkenn, der auf der seite liegt. Als ich näher komme erkenne ich den bus und feuerwehr leute die mit leiter durch die geborstenen fenster einsteigen um den insassen zu helfen. Der bus ist auf der rechten vorderseite komplett eingedrückt. Etwas weiter steht ein Tanklaster aus dem milch läuft. Den hat der bus wahrscheinlich gerammt.
Beim vorbeifahren muss ich durch die glassplitter der gerbrochenen fenster fahren und hoffe, dass ich nicht gleich wieder einen platten flicken muss.
Wir fahren an Santiago vorbei, richtung süden. Immer nich auf der autobahn, auf der es hier auf radfahrer und bushaltestellen gibt, um möglichst viele kilometer zu machen um später auf den schotterstrassen mehr zeit zu haben.
Es ist angenehm warm, die sonne scheint und der himmel ist mit schäfchenwolkech bedeckt. Links und rechts der strasse sind plantagen wo früchte un dgemüse angebaut wird. Alle paar meter ist ein stand neben der autobahn wo der bauer versucht seine erzeugnisse an den mann zu bringen. Wir aber brausen vorbei, wir wollen heute möglichst noch bis Talka kommen.
Die geschwindigkeit wird sehr streng kontrolliert, ich habe schon mindestens sechs kontrollen gesehen. Es gibt auch stationen wo alle busse und lkw's passieren müssen um das gewicht zu kontrollieren. Die leute fahren meist sehr diszipliniert. An roten lampen wird gestoppt und an zebrastreifen angehalten wen jemand über die strasse will. Lediglich auf busse oder taxis muss man aufpassen.
Bei Talka nehme ich die ausfahrt. Am eingang der stadt, bleibe ich vor einer motorradwerkstatt stehen, joël steigt ab und hofft auf bikersolidarität bei der hilfe nach der suche von einem campingplatz. Der chef des ladens nimmt sich der sache an und rät uns ab in der stadt zu bleiben. Mit dem daumen streicht er seinem hals entlang und mit seine hand zeigt er aufs motorrad und macht eine drehbewegung. Hier werden wir alle umgebracht und die bikes werden geklaut, soll das wohl heisen. Er wisse einen besseren platz glaube ich zu verstehen, etwas 10km von hier. Vergebens probiert er uns den weg zu erklären, schliesslich beauftragt er einer seiner jungs uns zum camping zu führen. Der fährt mit seine Honda XR voraus und wir probieren dran zu bleiben was in der stadt nur mit mühe gelingt.
Beim campingplatz angekommen, will der herr des hauses nichts von zelten wissen, wir sollen ein zimmer nehmen. Das gras stehe zu hoch und morgen ist irgendwas, was versteht leider keiner von uns. Joël und Martine schauen sich die zimmer an und kommen grinsend und mit erhobenem daumen zurück. Alles perfekt und das für fünf euro pro zimmer. Wir bekommen auch noch was zu essen, müssen uns aber noch etwas gedulden. Inzwischen, sollen wir unser gepäck abladen, und den swimmingpool benutzen. Die anlage ist wirklich wunderschön, mit rosenkarten, springbrunnen und alles sehr sauber und korrekt.
Es scheint eine ferienanlage für chilenische omis mit ihren enkelkinder zu sein. Etwa zwanzig ältere damen sitzen am pool und singen chilenische volkslieder. Die enkel hocken in den ecken mit ggameboy und playtsation.
Schliesslich werden wir in den speisesaal geleitet. Ein riesiger saal wo nur ein tisch gedeckt ist, unserer. Wir setzen uns und bekommen einem apperitif, einen teller vol gemüsse und kleine empennadas zur vorspeise, eine flasche wein, der hier gleich um die ecke wächst und ein riesiges stück gegrilltes fleisch was hervorragend schmeckt mit beilagen. Der chef, der selbst motorrad fährt, wie er uns stoltz berichtet und eine plakette eines motorradtreffens mit 1000 teilnehmern zeigt , verwöhnt uns wie er nur kann.
Beim abladen stellt Philipe erschrocken fest, dass eine halteschreube des vorderen bremssattel fehlt. Er hat die bremssättel selbst abgenommen gehabt und wohl nicht richtig fest gezogen. Morgen habe wir deshalb um 10 uhr einen termin in dem motorradladen in Talca wo er hoffentlich eine passende schraube bekommt.
Draussen nerven die bellende hunde, aber so weiss ich wenigstens, dasss die bikes gut bewacht sind.
17.12.2008
Heute morgen ist Joel mit bauchschmerzen erwacht, er hat nicht aufgehört auf die toilette zu rennen um sich sowohl von unten wie von oben zu entleeren. Ich war mir plötzlich nicht mehr sichher op wir Ushuaia überhaupt noch zu sehen bekommen. Beim frühstück, was genau so lecker war wie das abendessen, ist joel nach jedem versuch etwas zu sich zu nehmen auf die toilette gerannt. Ein mitarbeiter hatte mitbekommen wie es um joel steht, was nicht schwer war bei seinem mittleiderregendem anblick und hat im etwas hochprozentiges gebracht. Das würde seine probleme lösen, meinte er. Joels magen brannte wie feuer, nachdem er das gesüff runtergeschluckt hatte und kurze zeit später rannte er abermals zur toilette.
Schliesslich waren unser bikes beladen, wir hatten uns bei allen bedankt für den herzlichen empfang und verabschiedet und waren wieder unterwegs in die stadt zu Safari Moto dem motorradladen. Dort wartete der junge mechaniker schon auf uns mit der passenden schraube für den bremssattel an philips motorrad. Auch hier war unser dank gross und schliesslich waren wir wieder auf dieser langweiligen autobahn unterwegs.
Langsam wurden die wiesen grüner und die landschaft hügeliger. Bei perquenco hielten wir an einer einfachen raststätte wo viele trucks hielten. Das ist ein gutes zeichen, den niemand kennt die preisleitungs verhältniss der gaststätten als die brummifahrer die hier tagtäglich unterwegs sind.
Mir war schon länger ein geruch nach verbranntem aufgefallen. Beim parken der motorräder an der raststätte stieg auf einmal rauch von joels BMW auf. Hastig nimmt der die gepäckrolle ab und entdeckt das dilema.. Die heissen auspuffgase wurden die ganze zeit unter die gepäcklrolle rolle geblasen bis diese geschmolzen ist und die innereien angeseenkt worden sind. Martine darf sich jetzt einen neuen pullover zulegen. Dummerweise war auch joels neuer schlafsack angesenkt. Es hätte nich viel gefehlt unt das ganze gepäck wäre verbrannt.
Nach einer stunde rast ging es weiter. Kurz hinter Temuco ging es dann endlich von dieser lanweiligen autobahn runter richtung argentinische grenze.
Nach einer kurve kommen wir auf eine lange gerade an der ende sich ein riesiger vulcan mit schneebedeckter kuppe in den himmel reckt. Ein grandioser anblick. Es ist der villarrica. Kurze zeit später erreichen wir das glichnamige stättchen was an dem gleichnamigen see liegt. In villarrica machen wir einige besorgungen für das abendessen. Denn heute wird das erste mal im zelt geschlafen. In dieser touristisch gut ersvhlossenen gegend sind keine preiwerte geheimtipps in punkto unterkunft zu erwarten. In pucon finden wir nach dem zweiten anlauf den im reiseführer angegebenen campingplatz und bauen unsere zelte auf.
Martine, joel und philippe machen eine erkundunngstour durch das dorf, während ich endlich mal ordnung in mein gepäck bringe und einige kleinigkeiten am motorrad erledige.
Beim abendessen begegnen wir noch ein franzïsisches pärchen aus der haute savoie die mit dem bus durch südamerika reisen. Sie kommen gerade von den osterinseln wo die sonne zimlich stark gewesen sein muss, denn beide haben nicht nur rote nasen.
Donnerstag, den 18.12.08
Bevor wir uns heute morgen weiter richtung argentinien gefahren sind, haben wirr noch einen abstecher zu der Laguna Azul gemacht. Es handelt sind um eine kleine lagune mit dunkelblauem wasser und einigen kleinen wasserfällen. Für Leute aus der chilenischen hablbwüste eine attraktion, für uns eher nicht so beeindruckend.
Gegen mittag waren wir dann endlich wieder 'on the road' . Es dauerte nicht lange bis die asphltierte strass aufhörte und nur noch eine breite schotterstrasse weiterfürte. Immer wieder gab es wunderschöne ausblicke aufden imposanten vilcan villarrica. Nach zwei stunden erreichten wir die chilenische grenze. Ich hatte ein mulmiges gefühl, den ich hatte viele schon von vielen schllimmen geschichten an grenzübergengen gelesen. Die chilenischen graanzer waren allerdings bestens gelaunt und so war es auch kein problem dasss Philippe einen kleinen weissen zettel den er am flughafen erhalten hatte, verloren hatte.
Dann ging es ca 2km weiter zur agrentienischen grenze. In argentinien ist eine fahrzeugversicherung obligatorisch, leider hatten wir bis jetzt keine. Aber auch hier waren die zöllner ganz easy und nach einer halben stunde gab es das ok fir die einreise.
Weiter gings auf einer schotterpiste. Ich fur gleich hinter philippe. Als es aber immer staubiger wurde lies ich mich zurückfallen um nicht den ganzen staub den philippe aufwirbelte ausgesetzt zu sein. Ich fuhr also etwas gemütlicher und lies den blick nach links und rechts schweifen und so kam es, dass ich nach einem kleinen augenblick unaufmerksamkeit von de, schmalen streiffen fester piste in weichen schotter geriet. Es zog das motorrad immer weiter richtung graben in den ich schliesslich fur. Dann aber lag ein dicker stein im graben, ich geriet ihn mit voller wucht. Es hebelte mich aus dem sattel und ehe ich mich umsah lag ich auf der staubigen piste mit höllischen schwerzen in der brust und nach luft ringend. Als der staub sich verzogen hatte sah ich das motorrad hinter mit kopfüber im graben stehen. Mein fuss hatte sich in einer der schlaufen der gepäckbefestigung verhakt.
Keine minute später hielt schon ein auto an und ich wurde auf französich gefragt ob alle ok mit mir ist. Eine weiter minute später hielt auch ein bus und ich war gleich von einer grossen menge von leuten umringt. Eher ich mich wehren konnte hatten die leute mein geschundenes bike schon in den bauch des busses verfrachten ich ich durfte die nächsten 50km im bus reisen...
ich sschreibe diese zeilen auf der terasse eines restaurants in Bariloche am rande des nahuelhuapi sees und habe eben eine gute pizza verschlungen. alles wird gut ;-)
Last changed: 19th December, 2008 at 20:36
Back to Overview| Oh mei! | By Guest on 22nd December, 2008 at 10:14 |
| Du hues Pizza giess, also kann et der nach net sou schlecht goen, wat seet de Fous? Ech hoffen du schreiws e Buch wanns de rem bass, ech verbesseren der et och ;-) Super deng Rees bis elo. Hoffen et geet dem Joël rem besser, lol. CU! Take care! |
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| Hallo | By Guest on 24th December, 2008 at 11:19 |
| Hallo Marc! Du mess jo Saachen an deenen eischten Deeg schons! Mier setzen hei am Schnei an du an der Sonn an kriss et awer faerdeg auszeretschen ;-) Pass e bessi besser op, well wien man ech da soss roosen wans du dier do hannen Geneck brechs!!?? Een decke Kuss a schein Xmas Tania | |